Datum : 20.10.2017
Uhrzeit: : 16:08 Uhr
   
Ruhrmetal.com / Ruhrmetal-mag.de : Review : Nosotros - Eye Can See You
» Nosotros - Eye Can See You
Homepage : www.worldofnosotros.de
 

Nosotros - Eye Can See You
  »Trackliste
1.Dreaming a Universe
2.Banal Nature
3.Patrick's Foot
4.Ordinary Madness
5.Right Here
6.Leave it All Behind You


Release: 13.08.2005
WERTUNG
1 /6 Sternen
Stil: Crossover
Laufzeit: 0.00 min
Format: CD Audio
Label: Eigenporduktion

 

Per E-mail wurden mir 4 Songs und ein Medley der Debüt-CD „Eye Can See You” der Oberhausener Nosotros zugesendet, was auf Spanisch „Wir” zu bedeuten hat. Diese mir völlig unbekannte Band besteht seit 2002, und soll in der lokalen Szene recht bekannt sein.
Keine Ahnung, kann ich nicht beurteilen und ist mir persönlich ganz egal. Denn die Musik ist, ich sag mal vorsichtig, recht grottig. Es könnte auch an dem Punkt liegen, dass ich die Richtung „Crossover” einfach nicht mag, mich nie mit diesem Genre beschäftigt habe und auch nicht werde. Dennoch muss ich zugeben, dass manche Parts von vier Songs der sechs Tracks zählenden CD teilweise richtig abgehen. Zum Beispiel erkennt man bei „Patricks Foot” deutlich groovige Punkparts, untermalt mit recht flotten Gitarren und einem flinken Solo. Wenn alle Stücke die gleiche Richtung einschlagen würden, könnte ich mich dazu bewegen, eine bessere Wertung abzugeben. Die restlichen Stücke sind es einfach nicht Wert, überhaupt in dem Review erwähnt zu werden. Tut mir Leid, mich stören einfach sehr viele Punkte an der CD, z.B. die Stimme von Capt'n Hans, die als Diabolic-Angel-Voice beschrieben wird. Wenn die Engel in der Hölle, oder im Himmel, oder sonstwo solch eine Stimme haben, dann gehe ich freiwillig nirgendwo hin. Und vor allem hätte ich nicht erraten, dass eine Frau hinter dem wirklich bescheuertem Nick steckt. Es lebe das Internet! An der Stelle möchte ich gerne an die Vernunft appellieren:
Mädchen gewöhnt euch das Rauchen ab, sonst wird es nichts mit einer femininen Stimme im späteren Alter!
Ein weiterer Punkt, der mich juckt, sind die einfach gestrickten und langweiligen Gitarren-Läufe. Dazu kommen noch die ständigen Breaks zwischen den eh schon tristen Parts. Nun ja, mehr kann und will ich nicht über diese Scheibe berichten, weil mir bestimmt noch mehr Negatives einfällt. Schade, dass die Stücke nicht alle so entsprechend befriedigend klingen, wie „Patrick’s Food”. Deswegen auch eine sehr magere Wertung von mir. Jeder Crossover-Fan wird vielleicht Spaß an dem Silberling haben. Jedem Metaller, der was auf sich hält, rate ich ab, die Scheibe überhaupt anzupacken! Ich werde mich nun gemütlich zurückziehen und mindestens zwei Stunden „Fire in Mainstream” von Solemnity als Ausgleich hören.


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