Datum : 15.12.2017
Uhrzeit: : 14:48 Uhr
   
Ruhrmetal.com / Ruhrmetal-mag.de : Review : Darzamat - Transkarpatia
» Darzamat - Transkarpatia
Homepage : www.darzamat.art.pl
 

Darzamat - Transkarpatia
  »Trackliste
01. Sanguinarius
02. Vampiric Prose
03. Hallucinations
04. Inhumatus
05. The Burning Times
06. Letter From Hell
07. Blackward
08. Recurring Yell
09. Araneum
10. Labyrinth of Anxiety
11. Virus
12. The Old Form of Worship
13. Tempted by Rot
12. Tribute to...


Release: 2005
WERTUNG
5 /6 Sternen
Stil: Black Metal
Laufzeit: 50.15 min
Format: CD Audio
Label: Metal Mind Kommentar / Userwertung eintragen

 

Und wiedermal eine Scheibe, die sich um das Thema Vampirismus und Transsylvanien dreht. Diesmal sind aber die Wurzeln der Blutsauger in Polen verankert und nicht wie so oft in England mit Cradle of Filth oder Sweden (Siebenbürgen R.I.P). Was auch dieses Album Transkarpatia von Darzamat wohl so interessant macht. Man bedenke die Tatsache, dass nicht besonders viele gute Black Metal Bands aus Polen kommen. Auf der einen Seite haben wir z.B die ganz bösen Blackmetaller Abdijah , die weniger bösen Pandabären Besatt aus Krakau und einmal Darzamat. Und nun werdet ihr euch bestimmt Fragen, wieso sich Darzamat von den oben genannten Bands abhebt, ist ja irgendwo der gleiche Schinken. Klar, nur in dem Falle haben die Polen bessere Faktoren, um auf dem internationalen Markt zu bestehen. Es fängt schon bei der sehr guten Produktion an, die der Band viele Pluspunkte einhandelt und endet bei der dominanten, lieblichen Stimme der Sängerin Nera.
Gut gehen wir einmal auf die Produktion ein.
Aufgenommen wurde Transkarpatia im September 2005, natürlich in Polen in den Mag Studios und gemischt ,mastered und produziert von Andy la Roque (Kind Diamond, Ex-Death) der auch bei Morifade - IMAGINARIUM seine Finger im Spiel hatte. Das Ergebnis lässt sich sehen, besser gesagt hören. Vor allem die epischen Keyboard Parts klingen einfach atemberaubend und versetzen einen sofort in ein Horrorszenario, welches aus alten Vampir-Filmen stammen könnte.
Nun widmen wir uns den musikalischen Akzenten der Band, die wohl dass A und O der Band darstellten. 15 Tracks mit einer gesamten Spielzeit von 50 min erwarten den hungrigen Hörer, davon finden sich 3 mehr oder weniger pompöse Intros. Musikalisch schlägt man, wie ich oben schon erwähnte in die Black Metal Kerbe, aber mit
epischen Klängen, einer männlichen sowie einer weiblichen Stimme und melodischen Gitarren.
Eigentlich könnte man wunderbar das Album mit den Werken von Dimmu Borgir vergleichen, außer, dass bei Darzmat stärker auf weibliche Vocals gesetzt wird und auf Heavy Metal ähnliche Soli.
Für Abwechslung ist natürlich auch gesorgt, da kein Lied vom Tempo dem anderen Track ähnelt. Die Stücke variieren permanent von Mid- bis Uptempo, dazu wird gegrunzt, geschrien und clean gesungen, vor allem die gesanglichen Duelle zwischen Nera und Flauros wurden sehr gut umgesetzt.
Ansonsten kann ich jedem Black/Dark Metaller, der mit einer Frauenstimme was anfangen kann und es sehr harmonisch düster mag, das Album wärmstens empfehlen.


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