Datum : 23.07.2018
Uhrzeit: : 04:06 Uhr
   
Ruhrmetal.com / Ruhrmetal-mag.de : Review : Detest - Language of Violence
» Detest - Language of Violence
Homepage : www.detest-music.de
 

Detest - Language of Violence
  »Trackliste
1.Silence is broken
2. Part of me
3. We Rise
4. This Time
5. It Hurts


Release: 2003
WERTUNG
5 /6 Sternen
Stil: Death Metal
Laufzeit: 20 min
Format: CD Audio
Label: Eigenproduktion

 

De/Test stammen aus dem Raum Hannover und haben mit der vorliegenden Eigenproduktion Language of Violence bereits ihr drittes Pferd in Rennen geschickt. Ich verzichte bewusst darauf dieses Werk schlicht mit Demo abzutiteln da sowohl das musikalische Talent als auch die Produktion in weitaus höheren Klassen spielen, als man es gemeinhin von Demos gewohnt ist. Das was die Jungs hier in Form von fünf Songs auf den Silberling gepresst haben sind wirklich zwanzig Minuten Zähne ausschlagender Thrash von Feinsten. Los geht’s mit dem flotten Stampfer Silence is Broken. Eine kraftvolle Gitarrenfraktion und starke Anleihen zu Fear Factory sprechen Bände. Das für Thrash bzw. Hardcore sehr melodiös (ein Hauch von Keyboard) ausgefallene Part of Me wird von einen kleinen Gewittersample eingeleitet und haut dann voll auf die Fresse. Wem das Moshen hier keinen Spaß macht, dem kann ich auch nicht helfen. Besonders geil passt hier der aggressive Sprechgesang gepaart mit klaren Einschüben. We Rise erinnert stark an glorreiche Exodus-Zeiten kann aber einen gewissen Verwandheitsgrad zur Hardcoreszene a la Agnostic Front nicht verleugnen. This Time hingegen ist ein reinrassiger Thrasher zu dem mir mehr als das Statement: GEIL!!! auch nicht mehr einfällt. Fette Gitarren, äußerst aggressive Lyrics, so musses sein. Was mich mal interessieren würde ist woher das kleine Sample gegen Ende des Songs stammt. Klingt wie ein kaputter Akkuschrauber auf Speed, ist aber auf jeden fall METAL. Das abschließende It Hurts ist zwar mit seinen noch nicht einmal drei Minuten etwas kurz geraten, weißt deswegen jedoch keinerlei Qualitätsschwächen auf. Im Gegenteil. Vollkommen kompromisslos wird draufgeholzt was die Keule hergibt. Die Keyboards kommen auch mal wieder zum Einsatz, halten sich jedoch dezent im Hintergrund.
Fazit: Auch wenn mir persönlich die ganze Sache ein wenig zu Hardcore-lastig ist, kann ich nicht abstreiten, dass hier eine absolut geile Platte in meinem Player routiert, die verdientermaßen in meinen Top10 des Jahres dabei sein wird.



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