Datum : 15.12.2017
Uhrzeit: : 14:55 Uhr
   
Ruhrmetal.com / Ruhrmetal-mag.de : Review : Finntroll - Nattfödd
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Homepage : www.finntroll.net
 

Finntroll - Nattfödd
  »Trackliste
1. Vindfärd / Människopesten
2. Eliytres
3. Fiskarens Fiende
4. Trollhammaren
5. Nattfödd
6. Ursvamp
7. Marknadsvisan
8. Det Iskalla Trollblod
9. Grottans Barn
10. Routas Vaggvisa

Release: 19.4.2004
WERTUNG
6 /6 Sternen
Stil: Viking Metal
Laufzeit: 36 min
Format: CD Audio
Label: Century Media

 

Was die verrückten Finnen von Fintroll dieses Jahr auf uns los lassen ist kaum zu Überleben. Erst vor 2 Monaten kam die MCD " Trollhammaren "auf den Markt die von den Fans Positiv bewertet wurde und nun die Neue Scheibe "NAttfödd " was soviel heißt wie "Aus Nacht geboren " . Um minimal an die Vorgängerscheibe " Jaktens Tid " dran zu kommen musste wieder das alte Rezept (Humppa = Finnische Polka )„ der Finnen wieder her aber diesmal mächtig aufpoliert , rauer und natürlich 100 % Finntroll . Die Themen sind wieder aus der nordischen Trollmythologie entlehnt , führen aber an andere Orte als auf den Vorgängeralben. Zum Beispiel ans Meer höre dazu den Song Fiskaren Fiende was soviel wie Fischermanns Feinde bedeutet wo im Hintergrund besoffene Seemänner rum schunkeln .Dieser Song erinnert mich stark an Sankarihauta von Moonsorrow . Insgesamt geht es darin um versteckten bösen Humor. Auch die zwei Trollpriester welche schon auf den beiden anderen Alben ihr Unwesen trieben, kehren in den kurzen bösartigen schnell gespielten Song „ Marknadsvisan zurück. Man hört Marktplatz Geschrei . Plötzlich erscheinen die zwei Trolle, veranstalten unanständige Dinge und machen alles platt. Untermalt sind alle Songs mit vielen Metal Untypischen Elementen z.b hört man viele Anleihen aus keltischer Folk oder Country Musik . Bin jetzt schon gespannt wie das Material live klingen wird .Was mich besonders beeindruckt hat ist die Tatsache das die Jungs diesmal kein Wert auf ein sauber produziertes Album gelegt haben so hört man manchmal Fehler im Gitarrenspiel. . Im Grunde und Ganzen wird dem Hörer in den 36 min viel fürs Ohr geboten.

Und es tauch zu keinem Zeitpunkt Langeweile auf. Wer schon die alten Alben der Finnen liebte wird mit dem neuen Material glücklich sein.




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