Datum : 15.12.2017
Uhrzeit: : 14:44 Uhr
   
Ruhrmetal.com / Ruhrmetal-mag.de : Review : Kataklysm - Serenity in Fire
» Kataklysm - Serenity in Fire
Homepage : www.kataklysm.net
 

Kataklysm - Serenity in Fire
  »Trackliste
1. The Ambassador of Pain
2. The Resurrected
3. As I Slither
4. For All Our Sins
5. The Night They Returned
6. Serenity in Fire
7. Blood on the Swans
8. 10 Seconds From the End
9. The Tragedy I Preach

Release: 08.03.2004
WERTUNG
6 /6 Sternen
Stil: Death Metal
Laufzeit: 38.54 min
Format: CD Audio
Label: Nuclear Blast

 

Das neunte offizielle Kataklysm Album(mal abgesehen von den 2 EP's und der Demo) hat mich angenehm überrascht, da der Sound mal wieder richtig fett und brutal klingt. Los geht's mit dem Song The Ambassador of Pain nach einem kurzen gesprochenen Intro aus dem Film Road to Perdition knallt schon der erste Killerriff durch die Boxen danach brettern Kataklysm in gewohnter Weise los. Was Drummer Martin Maurais mit seinem Drumkit anstellt, ist wirklich unmenschlich. Der Typ gehört zu den schnellsten Drummern im Universum. Die Kanadier haben eine ziemlich krasse Entwicklung hinter sich. Nach ihrer Gründung 1992 klangen die Holzfäller noch sehr chaotisch und primitiv. Heutzutage gehören Kataklysm wohl zur Speerspitze der technischen Deathmetal-Szene. Trotz der vielen Blastbeats verlieren Kataklysm niemals die Kontrolle über ihre Instrumente und klingen wie eine perfekte Einheit. Was besonders interessant an diesem Album ist, ist die brutale Härte die sich mit melodischen Riffs par
t. Das Album klingt wie eine Kreuzung aus Ami Deathriffs mit melodischen Schweden Death Gittarren. Serenty in Fire ist der logische Nachfolger zu dem genialen Vorgänger Album Shadow and Dust(Erschienen 2002 unter Nuclear Blast).Auf dem Album sind 10 Lieder bei einer Spielzeit von 38:25 Minuten. Ich denke das Serenty in Fire den genialen Vorgänger und auch alles davor gewesene der Band übertrifft. Das Album ist das bisher abwechslungsreichste in der Bandgeschichte. Songs wie The Ambassador of Pain,The Resurrected , Blood on the Swans und 10 Seaconds from the End, klingen richtig brutal nach heftigem Deathmetal mit Grindeinflüssen mit gewohnt technischem Riffing und Lichtgeschwindikeitsdrums . Der Song For all our Sins begeistert durch seine Schweden Deathtrash Riffs die mit blackmetalartigen Melodien genial harmonieren. Besonders genial wirkt, das Altmeister Peter Tägtgren bei For all our Sins als Gastsänger, Maurizio Lacono durch seine gekreischten Vocals unterstützt.
Auf diesem Album ist kein einziger Durchhänger. Selbst groove Freunde oder Melodienliebhaber kommen hier auf ihre Kosten. Ein geniales Album, das beweist das Kataklysm mal wieder ganz grosse Deathmetal Kunst geschrieben haben. Das Meisterwerk bekommt von mir die volle Punktzahl. Für alle Extrem Metaller ist etwas dabei. Also los in den nächsten Plattenladen und die neue Kataklysm kaufen!!!!


Ruhrmetal.com